• Meine Fernwärme

    Wir sorgen für angenehme Wärme in deinen 4 Wänden.

Fernwärme

Die E-AG wurde von der Gemeinde Mals mit der Führung des Fernwärmenetzes sowie des Heizwerkes in der Grundschule beauftragt. Im Jahr 2014 erfolgte dann der Ankauf dieses Fernwärmenetzes durch die E-AG. Desweiteren wurde auch das Fernwärmenetz inklusive Heizwerk im Hallenbad angekauft. Seither betreibt die EG beide Fernwärmenetze.

Die neue Fernheizzentrale im ehemaligen Kasernenareal wurde 2016 eröffnet und in Betrieb genommen. Das Netz wird von drei Produktionsanlagen gespeist:

  • zwei Biomassekesseln mit 6,2 Megawatt Leistung
  • einer Holzvergasungsanlage mit einer Gesamtleistung von 298 KW. 

Heute sind rund 320 Haushalte in Mals und 50 Haushalte in Laatsch an unserem Fernwärmenetz angeschlossen und es wird stetig ausgebaut.

  • Angeschlossene Haushalte: ca. 370
  • Netzlänge 2021: 20 km
  • Fernwärmezentren: 1
  • Verkaufte Wärmeenergie 2021: 11.250.764 KwH
  • Verkaufte Wärmeenergie 2020: 9.948.804 KwH
  • Verbrauch Hackschnitzel 2021:  24.059 Schüttraummeter (zusätzlicher Einkauf von Wärme der HVA: 2.518.660 KwH)
  • Verbrauch Hackschnitzel 2020: 16.969 Schüttraummeter (zusätzlicher Einkauf von Wärme der HVA: 5.054.170 KwH)

Wie funktioniert Fernwärme?

Die Fernwärmeversorgung funktioniert wie ein großes Zentralheizungssystem, wobei die Fernwärme in unseren Werken erzeugt wird und über ein unterirdisches Rohrleitungsnetz zu Ihnen ins Haus bzw. in Ihre Wohnung kommt.

Wir nutzen lokale Ressourcen zur Wärmeerzeugung, wie beispielsweise durch den Ankauf von Holz auch aus heimischer Land- und Forstwirtschaft. Neueste Rauchgasreinigungssysteme in der Produktionsanlage ermöglichen uns, Schadstoffemissionen zu kontrollieren und eine energieeffiziente Wärmeerzeugung zu garantieren.

Ihre Vorteile einer umweltfreundlichen Energieversorgung:

  • geringe Heiz- und Wartungskosten
  • keine Anschaffungskosten für den Heizkessel
  • einfache und unkomplizierte Nutzung
  • geringes Gefahrenpotenzial: keine Verbrennung in Ihrem Zuhause
  • hohe Versorgungssicherheit: stets vorhandene Wärme aus dem Fernwärmenetz
  • ökologisch & nachhaltig
  • Reduzierung von fossilen Brennstoffen in der Gemeinde Mals
  • Verbesserung der Luftqualität
  • Verringerung schädlicher Emissionen

Arbeiten, die in der Anschlussgebühr enthalten sind (TUAR, Art. 9.1):

  • Lieferung und Vergabe der Wärmelieferung.
  • Installation der Wärmeübergabestation, (inkl. Verlegung von 10 Meter an Fernwärmerohren auf dem Privatgrund) einschließlich der Rohrleitung zum Anschluss und zur Rückführung der Verteilerleitung.
  • Ausführung der Tiefbauarbeiten und Wiederherstellung der Oberfläche auf öffentlichem Grund.
  • Verbindung zwischen der Primärleitung des Fernwärmenetzes und der Wärmeübergabestation des Verbrauchers.
  • Installation des Wärmemengenzählers.

Arbeiten, die nicht in der Anschlussgebühr enthalten sind (TUAR, Art. 9.1):

  • Ausführung der Tiefbauarbeiten und Wiederherstellung der Oberfläche auf privatem Grund.
  • Verbindung zwischen der Primärleitung des Fernwärmenetzes und der Wärmeübergabestation des Verbrauchers.
  • Verlegung der Fernwärmerohre über 10 Meter auf privatem Grund.

Arbeiten, die vom Kunden durchgeführt werden und nicht in der Anschlussgebühr enthalten sind (TUAR, Art. 9.1):

  • Realisierung der thermo-hydraulischen Anschlüsse der Übergabestation an den Sekundärkreislauf.
  • Realisierung der elektrischen Anschlüsse der Übergabestation.

Die derzeit gültigen Anschlussgebühren finden Sie hier. Sie variieren je nach installierter Leistung des Kunden.

Lieferung

Die Kosten für den von der E-AG erbrachten Lieferung setzen sich wie folgt zusammen:

  • Gebühr für die zur Verfügung gestellte Wärme
  • Steuern und Abgaben

Die Rechnung wird je nach Verbrauch 3-5 mal im Jahr verschickt. Für jede Abrechnung werden nur die tatsächlich verbrauchten Mengen(angegeben in kWh) in die Rechnung aufgenommen. Die Fixgebühr und die Gebühr für die Nutzung der Unterzähler werden in der Rechnung berechnet.

So beantragen Sie den Netzanschluss

Wenn Sie den Anschluss an das Fernwärmenetz der E-AG erwerben möchten, vervollständigen Sie das Formular Angebotsanfrage und senden es an die E-AG:

Per Post oder E-Mail:
E-AG
Bahnhofstraße 37/B
39024 Mals
info@e-ag-mals.it

Bitte vermerken Sie in der Betreffzeile der Nachricht:

„Vor- und Nachname – Angebotsanfrage für den Anschluss an das Fernwärmenetz der E-AG“ oder „Firmenname – Angebotsanfrage für den Anschluss an das Fernwärmenetz der E-AG“

In unserem Büro:
Bahnhofstraße 37/B
I-39024 Mals im Vinschgau

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 8:30 bis 12:00 Uhr.

Die E-AG sendet den Kostenvoranschlag für den Anschluss an das Netz mit den wirtschaftlichen Bedingungen für den Anschluss und die Lieferung an die von Ihnen angegebene Adresse. Wird das Angebot angenommen, können Sie, die dem Angebot beigefügte Anschluss- und Lieferanfrage unterschreiben und an uns zurücksenden.

Der Nutzer des Fernwärmenetzes der E-AG kann jederzeit und kostenlos die Deaktivierung der Versorgung oder die Trennung vom Netz gemäß den Bestimmungen des Einheitstextes TUAR (Art. 6.2 und 9.3) der Regulierungsbehörde verlangen.

E-AG
Bahnhofstraße 37/B
39024 Mals

MAIL:
info@e-ag-mals.ite-ag-mals@pec.rolamail.net

wobei darauf zu achten ist, dass in der Betreffzeile der Nachricht angegeben wird:
„Vor- und Nachname – Antrag auf Deaktivierung der Versorgung oder Netztrennung – Vertragsnummer XXX“ oder „Firmenname – Antrag auf Deaktivierung der Versorgung oder Netztrennung – Vertragsnummer XXX“.

Über das Büro des Betreibers

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr

Tätigkeiten, die gemäß Art. 8.2 des TUAR für die Deaktivierung der Lieferung durchgeführt werden:
a) Schließen und Verplomben der Absperrventile der Übergabestation
b) abschließende Wärmeablesung
c) Ausstellung der Abschlussrechnung über die Beendigung des Vertragsverhältnisses, auf Grundlage der Wärmeablesung aus Buchstabe b)

Tätigkeiten, die gemäß Art. 8.2 und 8.4 des TUAR für die Trennung vom Netz durchgeführt werden:
a) Schließen und Verplomben der Absperrventile der Übergabestation
b) abschließende Wärmeablesung
c) Ausstellung der Abschlussrechnung über die Beendigung des Vertragsverhältnisses, auf Grundlage der Wärmeablesung aus Buchstabe b)
d) Entfernung der Messeinrichtung und der weiteren Komponenten der Übergabestation, sofern diese Eigentum des Betreibers sind
e
) Unterbrechung der Stromversorgung der Elektronikgeräte der Anschlussanlage
f
) Unterbrechung des Hydraulik-Kreislaufs des Anschlusses vor dem Privateigentum des Nutzers, sofern derselbe Kreislauf keine anderen Nutzer versorgt

Sofern kein Schutzentgelt angewandt wird, werden dem Nutzer für die Deaktivierung der Lieferung und der Trennung vom Netz werden keine Entgelte oder Gebühren in Rechnung gestellt. (im Sinne TUAR, Art. 7.1)

Das Rücktrittsrecht steht ohne zeitliche Begrenzung zu, vorbehaltlich einer mindestens einmonatigen Vorankündigungszeit im Sinne des Art. 6.1 TUAR.

Der Kunde hat das Recht, unter Einhaltung der Vorankündigung von mindestens einem Monat, jederzeit vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde übt dieses Recht durch Anfrage an den Betreiber um Deaktivierung der Lieferung oder um Trennung vom Netz aus. 

Für den Fall, dass der Rücktritt vor Ablauf des Vertrages erfolgt, kann der Betreiber zu Lasten des Kunden eine Schutzgebühr zur Deckung der Kosten für den Anschluss vorsehen. Die Berechnung der Schutzgebühr erfolgt unter Einhaltung der Kriterien im Sinne von Art. 7.1 TUAR (Anlage A zum Beschluss der ARERA Nr. 463/2021/R/tlr u.n.Ä).*

* Der Gesamtbetrag der anwendbaren Schutzgebühr wird je nach dem Moment, an dem der Rücktritt erfolgt, festgelegt.

Die dem Nutzer angelastete Schutzgebühr entspricht:

a) im Falle von ansässigen Haushaltskunden, die nicht als Mitglieder von Genossenschaften mit Wärmeenergie beliefert werden, der Differenz zwischen den Anschlusskosten (abzüglich eventueller öffentlicher Beiträge) und dem Anschlusserlös;

b) in allen anderen als in Buchst. a) genannten Fällen, der Differenz zwischen Anschlusskosten, Kosten für die Erweiterung und/oder Leistungserhöhung des Netzes und Kosten für sämtliche weiteren für die Wärmelieferung erforderlichen Arbeiten (abzüglich eventueller öffentlicher Beiträge) und der gesamten dem Nutzer angelasteten Gebühr.

Die Schutzgebühr wird für ansässige Haushaltskunden und gewerbliche Kunden für 5 Jahre und für andere Kunden, sowie Mitglieder von Genossenschaften, für 10 Jahre angewendet.

Der Preis für die Lieferung der Fernwärme setzt sich aus einem einteiligen Preis auf die Wärmeenergie zusammen. Dieser findet im Dorf Mals und Laatsch Anwendung.

Der Preis der Wärmelieferung beruht auf einer Berechnung von Seiten des Wärmelieferanten wobei sämtliche Herstellungskosten herangezogen werden. (Hackschnitzel, Strom, Wartung, Personal, Abschreibungen und Zinsen) Der Wärmepreis wird max. ein Mal jährlich angepasst. Diese geschieht durch Beschluss des Alleinverwalters nach Gegenüberstellung der Herstellungskosten der vergangenen Jahre.

Der aktuelle Wärmepreis ist seit dem 01/01/2021 gültig und wird nach Verbrauchsgruppen unterschieden und beinhaltet die Heizung und Warmwasserlieferung für Haushaltskunden sowie den Dienstleistungssektor und die Industrie:

Jährliche Abnahme pro Übergabestation/Zähler bis zu 500.000 KwH = ,1250 €/Kwh (zzgl. Mwst. und abzüglich Carbon Tax 0,021947 €/KwH)
Jährliche Abnahme pro Übergabestation/Zähler von 500.001 bis zu 750.000 KwH =,1042 €/KWh (zzgl. Mwst. und abz. Carbon Tax 0,021947 €/KwH)
Jährliche Abnahme pro Übergabestation/Zähler von 750.001 bis 1.000.000 KwH =,0937 €/KWh (zzgl. Mwst. und abz. Carbon Tax 0,021947 €/KwH)
Jährliche Abnahme pro Übergabestation/Zähler über 1.000.000 KwH = ,0833 €/KWh (zzgl. Mwst. und abzüglich Carbon Tax 0,021947 €/KwH)
Rechnungsposten Beschreibung Enthaltene Komponenten
Anagrafische Daten Identifikationsdaten des Kunden Inhalt:
Nachname/Vorname, eindeutiger Identifikationscode, Rechnungsadresse, Steuernummer oder MwSt.-Nummer des Inhabers des Liefervertrags
Kommerzielle Merkmale der Lieferung (Datum der Aktivierung, Art der Nutzung)
Parameter der Lieferung (Typ, Lieferung, Vertragsleistung)
Telefonnummern 24-Stunden-Notdienst
Telefonnummern Kundendienst
Fristen und Zeiträume Rechnungsausstellungsdatum, Aktualisierung des Preises, Zahlungsinformationen Inhalt:
a) Ausstellungsdatum und Zahlungsfrist der Rechnung
b) Zeitraum, auf den sich die Rechnung bezieht
c) Informationen über Zahlungen und mögliche Ratenzahlungen
Zahlungsmethoden Methoden, Status früherer Zahlungen, angewandter Zinssatz Inhalt:
a) Zahlungsmethoden und Bankkoordinaten
b) Zahlungsstatus (offene Posten)
c) Mahnspesen
d) Gebühren in Folge des Zahlungsverzugs
e) Zinssatz, den der Betreiber im Falle eines Zahlungsverzugs anwendet
Ausgaben für Energie Der Preis setzt sich zusammen aus:
– variabler Anteil kWh/Euro mit im Vertrag vorgesehenen Aktualisierungsverfahren
Variabler Anteil: Umfasst den vom Fernwärmebetreiber in Rechnung gestellten Betrag für die Bereitstellung der Dienstleistung Heizung und Warmwasser (thermische Energie) an den Endkunden und den angegebenen Bezugszeitraum (Ablesedaten).
Der in der Rechnung angewandte Preis entspricht den vertraglich festgelegten Kosten für Wärmeenergie abzüglich der angewendeten Steuergutschrift (Gesetz 448/98 i.g.F.)
Neuberechnungen Dieser Posten ist nur in Rechnungen vorhanden, bei denen die zuvor in Rechnung gestellten Beträge aufgrund geschätzter Messwerte (Ausgleiche) neu berechnet werden oder wenn es eine Änderung der Messdaten gegeben hat.
Andere Posten Dieser Posten ist nur in Rechnungen vorhanden, in denen andere als die in den weiteren Posten enthaltenen Beträge belastet oder gutgeschrieben werden. Als Beispiel sind unter diesem Punkt enthalten: Verzugszinsen, Entschädigungen.
Steuern Einschließlich Mehrwertsteuer (MwSt.). Die Mehrwertsteuer wird auf den Gesamtbetrag der Rechnung erhoben; der angewandte Satz beträgt 22%, mit Ausnahme von Haushaltsnutzern, deren Satz auf 10% reduziert ist.

Für detailliertere Informationen über die Rechnung wenden Sie sich bitte an die folgenden Adressen:

  • Post: 39024 Mals – Bahnhofstraße 37/B
  • Telefon: 0473/849521
  • E-Mail: info@e-ag-mals.it

Qualität der Dienstleistung und Rechte der Nutzer

Für Beschwerden und Informationsanfragen können Sie uns unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

E-AG Mals
Bahnhofstraße 37/B
39024 Mals

+39 0473 849521
info@e-ag-mals.it

Öffnungszeiten Büro und Telefondienst:
Mo – Fr 08:30 – 12:00 Uhr

Qualitätsstandards aus dem RQCT über die Handelsqulität

Im Sinne des Einheitstextes RQCT (Anlage A zum Beschluss der ARERA Nr. 526/2021/R/tlr) der Regulierungsbehörde für Energie, Netze und Umwelt ARERA, sind wir als Betreiber verpflichtet, folgende Standards für die Dienstleistungsqualität einzuhalten:

Spezifische Standards

Beschreibung QualitätsstandardDefinitionFristEinhaltungsgrad im Jahr 2021
Maximal zugelassene Zeit für die Ausführung von einfachen ArbeitenDie Ausführungszeit für einfache Arbeiten ist die in Arbeitstagen gemessene Zeit zwischen dem Eingang beim Betreiber der Annahme des vom Antragsteller übermittelten Kostenvoranschlags und dem Zeitpunkt der Ausführung der beantragten einfachen Arbeiten 15 Arbeitstage100 %
Maximal zugelassene Zeit für die Ausführung von komplexen ArbeitenDie Frist für die Ausführung komplexer Arbeiten ist der zwischen dem Betreiber und dem Antragsteller vereinbarte Termin, zu dem sich der Betreiber verpflichtet, die beantragten komplexen Arbeiten abzuschließen.Innerhalb des vereinbarten Datums100 %
Maximal zugelassene Zeit für die Aktivierung der LieferungEntspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Aktivierung der Lieferung vom Antragssteller erhält und dem Datum der Aktivierung der Lieferung7 Arbeitstage100 %
Maximal zugelassene Zeit für die Wiederaktivierung der Lieferung nach deren Aussetzung wegen ZahlungsverzugEntspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Bestätigung der erfolgten Zahlung der noch offenen Rechnungen des Nutzers erhält und dem Datum der tatsächlichen Wiederaktivierung der Lieferung2 Werktage100 %
Maximal zugelassene Zeit für die Deaktivierung der Lieferung auf Anfrage des NutzersEntspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Deaktivierung der Lieferung des Nutzers erhält und dem Datum der tatsächlichen Deaktivierung5 Arbeitstage100 %
Maximal zugelassene Zeit für die Trennung vom Netz auf Anfrage des NutzersEntspricht dem zwischen dem Betreiber und dem Nutzer vereinbarten Termin, bis zu dem der Betreiber sich verpflichtet, die Trennung vom Netz vorzunehmen.Innerhalb des vereinbarten Datums100 %
Maximal zugelassene Zeit für die begründete Beantwortung einer schriftlichen BeschwerdeEntspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die schriftliche Beschwerde des Antragsstellers erhält und dem Datum, an dem der Betreiber dem Antragssteller eine begründete schriftliche Antwort zur Verfügung stellt30 Kalendertage100 %

Allgemeine Standards

Beschreibung QualitätsstandardDefinitionEinhaltungsfristEinhaltungsgrad im Jahr 2021
Mindestprozentsatz für Kostenvoranschläge für einfache Arbeiten, die innerhalb der maximal zugelassenen Zeit von 10 Arbeitstagen ab entsprechender Anfrage zur Verfügung gestellt wurdenDie Frist für die Kostenvoranschläge für die Ausführung von Arbeiten entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Kostenvoranschlag vom Antragssteller erhält und dem Datum, an dem der Kostenvoranschlag dem Antragssteller zur Verfügung gestellt wird
Datum, an dem der Kostenvoranschlag dem Antragssteller zur Verfügung gestellt wird
90%100 %
Mindestprozentsatz für Kostenvoranschläge für komplexe Arbeiten, die innerhalb der maximal zugelassenen Zeit von 30 Arbeitstagen ab entsprechender Anfrage zur Verfügung gestellt wurdenDie Frist für die Kostenvoranschläge für die Ausführung von Arbeiten entspricht der Zeitspanne zwischen dem Datum, an dem der Betreiber die Anfrage um Kostenvoranschlag vom Antragssteller erhält und dem Datum, an dem der Kostenvoranschlag dem Antragssteller zur Verfügung gestellt wird90 %100 %

Automatische Entschädigungen aus dem RQCT über die Handelsqualität

Im Falle der nicht fristgerechten Einhaltung eines der oben genannten spezifischen Standards, steht dem Nutzer nach den im Einheitstext RQCT festgelegten Bedingungen eine automatische Entschädigung zu.

Der Grundbetrag dieser Entschädigung entspricht 30 Euro für von kleinen Nutzern (unter 50 kW Vertragsleistung) beantragten Leistungen und 70 Euro für von mittleren Nutzern (zwischen 50 und 350 kW Vertragsleistung) beantragten Leistungen. Einzig für die begründete Beantwortung einer schriftlichen Beschwerde von kleinen und mittleren Nutzern, entspricht der Grundbetrag der Entschädigung immer 30 Euro.

Dieser Grundbetrag wird je nach Verspätung in der Ausführung der Leistung folgendermaßen erhöht:

  • bei Ausführung der Leistung innerhalb der doppelten Zeit aus dem Qualitätsstandard, oder, im Falle komplexer Arbeiten oder einer Trennung vom Netz, innerhalb von 45 Kalendertagen nach Ablauf der vereinbarten Frist für die Leistung, bleibt der Grundbetrag der Entschädigung unverändert;
  • bei Ausführung der Leistung ab der doppelten jedoch unter der dreifachen Zeit aus dem Qualitätsstandard, oder, im Falle komplexer Arbeiten oder der Trennung vom Netz, nach 45 Kalendertagen, jedoch innerhalb von 90 Kalendertagen nach der vereinbarten Frist für die Leistung, steht dem Nutzer der doppelte Grundbetrag der Entschädigung zu;
  •  bei Ausführung der Leistung ab der dreifachen Zeit aus dem Qualitätsstandard, oder, im Falle komplexer Arbeiten oder einer Trennung vom Netz, nach mehr als 90 Kalendertagen nach der vereinbarten Frist für die Leistung, steht dem Nutzer der dreifache Grundbetrag der Entschädigung zu.

Der zustehende Betrag wird dem Nutzer automatisch in der nächsten darauffolgenden Rechnung gutgeschrieben.

Die Zahlung der automatischen Entschädigung schließt nicht das Recht des Nutzers aus, den Ersatz des eventuell erlittenen darüberhinausgehenden Schadens in den zuständigen Stellen zu fordern

Spezifische Qualitätsstandards des Fernwärmedienstes für die Messung im Sinne des TIMT

Im Sinne des Einheitstextes TIMT (Anhang A, Beschluss der ARERA vom 17. November 2020 Nr. 478/2020/R/tlr i.g.F.) der Regulierungsbehörde für Energie, Netze und Umwelt ARERA, sind wir als Betreiber verpflichtet, folgende Standards für die Dienstleistungsqualität der Messung einzuhalten:

Indikator Spezifischer Standard Einhaltungsgrad im Jahr 2022
Frist für Eingriff zur Prüfung des Zählers gemäß Art. 13 TIMT Höchstens 15 (fünfzehn) Arbeitstage  –
Frist für Mitteilung des Ergebnisses der Zählerprüfung gemäß Art. 14 TIMT

Höchstens 10 (zehn) Arbeitstage, wenn Zählerprüfung vor Ort durchgeführt wird

Höchstens 30 (dreißig) Arbeitstage, wenn Zählerprüfung nicht vor Ort durchgeführt

 –
Frist für Austausch im Falle eines Ausfalls oder einer Fehlfunktion des Zählers gemäß Art. 15 TIMT Höchstens 15 (fünfzehn) Arbeitstage

Automatische Entschädigungen aus dem TIMT über die Messung

Bei Nichteinhaltung der in Artikel 18 TIMT festgelegten spezifischen Qualitätsstandards zahlt der Betreiber dem Nutzer mit der ersten darauffolgenden Rechnung eine automatische Entschädigung in Höhe von:

a) dreißig (30) Euro für Dienstleistungen, die von kleineren Nutzern (unter 50 kW Vertragsleistung) angefordert werden;

b) siebzig (70) Euro für Dienstleistungen, die von Nutzern mittlerer Größe (zwischen 50 und 350 kW Vertragsleistung) angefordert werden.

Diese automatische Grundentschädigung erhöht sich im Verhältnis zur Verspätung in der Ausführung der Leistung wie folgt:

a) erfolgt die Erbringung der Dienstleistung außerhalb des Standards, aber innerhalb der doppelten Zeitspanne aus dem Standard, auf die sich die Dienstleistung bezieht, so wird der Grundbetrag der Entschädigung gezahlt;

b) erfolgt die Erbringung der Dienstleistung außerhalb des doppelten Standards, auf die sich die Dienstleistung bezieht, aber innerhalb des Dreifachen des Standards, so wird das Doppelte des Grundbetrages der Entschädigung gezahlt;

c) erfolgt die Erbringung der Dienstleistung außerhalb des dreifachen Standards, auf die sich die Dienstleistung bezieht, wird das Dreifache des Grundbetrages der Entschädigung gezahlt.
Der Betreiber ist nicht zur Zahlung der automatischen Entschädigung verpflichtet, wenn die Nichteinhaltung des spezifischen Qualitätsstandards auf eine der folgenden Ursachen zurückzuführen ist:

a) Höhere Gewalt, d. h. behördliche Maßnahmen, außergewöhnliche Naturereignisse, für die von der zuständigen Behörde der Notstand ausgerufen wurde, Streiks, die ohne die gesetzlich vorgeschriebene Ankündigung einberufen wurden, Nichterhalt von Genehmigungsunterlagen;

b) Ursachen, die dem Nutzer oder Dritten zuzuschreiben sind, oder Schäden oder Hindernisse, die von Dritten verursacht werden.

Befindet sich der Nutzer im Zahlungsverzug, setzt der Betreiber die Zahlung der automatischen Entschädigung aus, bis die fälligen Beträge beglichen sind.

Notfallnummerdienst

Die folgende Notfallnummer für die Meldung von Wasser- oder Dampfverlusten im Netz, von Unregelmäßigkeiten oder von Unterbrechungen der Lieferung ist kostenlos und 24 Stunden am Tag, jeden Tag aktiv:

+39 0473 530 040